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Wie ein Presslufthammer hämmerte sich der aufdringliche Ton meines Weckers in meinen Kopf. Es war viel zu früh, um vernünftige Gedanken zu fassen. Trotzdem taumelte ich noch schlaftrunken aus meinem Bett und merkte in diesem Moment, dass es saukalt war in meinem Zimmer. So langsam klar im Kopf wurde ich dann erst beim ersten Kaffee, den ich eigentlich überhaupt nicht mag, mich aber trotzdem im Lehrgang zwangsläufig sehr gut angefreundet hab. Kurz danach liefen wir schon mehr oder weniger euphorisch bei den ersten Sonnenstrahlen dem Wald entlang um den Flugplatz.

Im Clubhaus herrschte dann eine Atmosphäre wie an einem grösseren Hauptbahnhof. „Hast ma n Euro?“, irrten einige Lehreranwärter herum, in der Hoffnung eine passende Münze für den Duschautomaten zu finden. Nach dem ausgiebigen z’Morgä oder Frühstück wie man ja hier sagt, wurden wir von Elvio in die Thematik Notfallmanagement eingeführt. Bei diesem Thema musste ich dann schon ein paar Mal leer schlucken, weil ich letztes Jahr den Worst Case hautnah miterlebt hatte, als ich eine Gruppe von ausländischen Basespringern auf den Eiger führte. Da kamen dann schon die Bilder wieder hoch. Trotzdem war das Modul sehr lehrreich und eine Bestätigung dafür, dass ich damals gar nicht so schlecht reagierte. Als Elvio uns dann kurz vor Mittag noch über den morgigen ersten Prüfungstag informierte, kam dann auch langsam die Nervosität und die nüchterne Erkenntnis, dass es morgen ernst wird. Dann liessen wir es uns an der Tankstelle bei Schnitzel und Burger gut gehen und setzten uns danach wieder hinter die Bücher. Um Vier liess ich mich dann für ein einstündiges Powernap in mein Bett sinken und wurde von dem unglaublich leckeren Duft von frischgebackenem Kirschkuchen geweckt. Beim ersten Biss schmolz ich dann beinah über den Tisch und konnte mich nicht erinnern, wann ich denn das letzte Mal einen Kuchen auf der Zunge hatte, der so gut war, wie der von meiner Grossmutter. Als dann der letzte Krümmel verschwunden war, meldete sich langsam mit einem leisen Flüstern wieder die Prüfungspanik in meinem Kopf. Obwohl ich das AHB gefühlt fünf Mal durch meinen Kopf geprügelt habe, hatte ich immer noch das Gefühl, jedes einzelne Wort wieder vergessen zu haben. Jedenfalls hatten wir in Neustadt dann noch das Glück, ein Rudel Dönertiere aufzuspüren. Dank dem Gegenwind hatten diese uns nicht bemerkt und wir konnten einen Grossteil der Herde in kurzer Zeit erlegen und trugen unsere Beute zurück zum Flugplatz, wo sich die Raubtiere gierig über das Gefangene hermachten. Als dann auch der letzte Rest der invasiven Tierart aus dem Südosten verspeist war, machten wir uns erneut hinter die Bücher und prügelten uns gegenseitig Fakten und Zahlen in die Köpfe bis die Köpfe rauchten. Auf ein gutes Gelingen aller Teilnehmer!

Sevi

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