FSCM Gästebuch

Mein erster Tandemsprung mit Tandemmaster Jörg wa...
Sonntag, 07. Oktober 2018
Am 18.08.2018 habe ich bei euch meinen ersten Tand...
Sonntag, 19. August 2018

16.05.16

07:00

Der Wecker klingelt wie jeden morgen, aber irgendetwas ist hier anders.
Warum hab ich nur solche Kopfschmerzen? Und welcher Tag ist heute eigentlich?

Jetzt fällt es mir wieder ein.
Gestern war ja Bergfest. Juhu schon die Hälfte vom Lehrgang geschafft.
Also muss heute Montag sein. Glaub ich zumindest, da ich schon vor Tagen jegliches
Zeitgefühl verloren habe.

Und die Erklärung für die Kopfschmerzen ist auch schnell gefunden, denn der Lehrerlehrgang
war gestern noch in ein Wirtshaus „eingekehrt“.

Achja da ich hier ja nördlich des Weißwurstäquators bin, muss ich mich für die hier ansässigen
„Nichtbayern“ verständlicher ausdrücken.

Wir sind also in eine Kneipe gegangen.

Und dort wurde neben den Schnitzeln mit Spargel auch Bier getrunken.
Natürlich bayerisches Bier, wie es sich gehört.
Aber davon gibt es keine Kopfschmerzen, doch nicht vom bayerischem Bier.
Da muss sich ein kleines Hasseröder dazwischen gemogelt haben.

08:00

Endlich hab ich es aus meinem Bett geschafft. Schnell anziehen und ab zum Frühstück.

08:55

Alle machen sich bereit für den Unterricht, zefix kreizkruzetürken warum muss der einen Tag nach dem Bergfest sein? Und wo überhaupt ist Sevi? Wir Bayern und Schweizer müssen zusammenhalten, wir werden eh schon die ganze Zeit gemoppt. :D

09:00

Luftrecht:

wir lernen was zu den einzelnen Lufträumen, zur Haftung im Luftverkehr und den Flugverbotszonen.
Dank unserem Lehrer Emeise wird der staubtrockene Lernstoff etwas aufgelockert und lustiger. Selbst Sevi kann schon wieder ein wenig lachen und leidet die restliche Zeit leise, ohne den Unterricht zu stören.

11:00

Meteorologie

Ja ja Wolken und so. Kenn ich.
Hab ich zumindest gedacht. Aber dieses Thema aus der Sicht eines Piloten ist sehr sehr interressant und wie ich gemerkt habe auch viel umfangreicher als angenommen.

13:00

Mittagspause

Endlich kann ich ein paar Vitamine zu mir nehmen, die in Verbindung mit den Kopfschmerztabletten hoffentlich ein Wunder bewirken.

14:00

Als letzten Unterricht des Tagen bringt Emeise uns die Flugphysiologie näher.
Wir lernen was über Hypoxie und Distress und die neue Stresskategorie die anscheinend
„Habicht“ genannt wird. :D

16:00

Kurze Auswertung der Hausaufgabe vom Samstag, in der Runde der Lehreranwärter und nun ist der
Tag auch schon wieder rum.

Ja richtig gelesen, wir haben um circa 17:30 Selbststudium.

Also werde ich jetzt gleich den Bericht hochladen und anfangen zu lernen.

SERVUS

Lehrerlehrgang 2016, Tagesbericht vom 15.05.2016

 

Es ist 07:00, der Wecker klingelt und mein erster Gedanke vor dem Badezimmerspiegel ist „Der sieht fertig aus, kenn’ ich nicht, rasier’ ich nicht!“

Kurze Dusche, ab in die Klamotte und nix wie hin nache dropzone.

Dort angekommen, steigt die Freude auf das alltägliche Frühstück in der großen, mittlerweile wirklich familiären Atmosphäre!!!

Doch da kommt der zweite Dämpfer des Tages – meine mit meinem Namen gekennzeichneten WURSTWAREN wurden entgegen aller Versprechen irgendwann zwischen 22:00 Uhr gestern Abend und eben heimtückisch verspeist...

In den letzten Tagen hatte ich mich ja immer wieder gegen dieses idyllische Vereinsleben ausgesprochen, doch plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Ich hatte das Prinzip einfach noch immer nicht verinnerlicht.

Deins ist meins, vor allem, wenn mein Name vielleicht auf der Unterseite der Wurstfolie steht?!?! So muss es sein...

Was mich aber nachhaltig beschäftigt, ist die Frage, wer meine Petersilie gefressen hat??? Das macht mich echt fertig!!!

Nur die wenigsten wissen, was mir Petersilie bedeutet...

Nach dem ersten Filterkaffee des Tages plante ich dann meinen ausgiebigen Schlendergang durch den Edeka in Neustadt-Glewe in der Mittagspause, um meine Wurstwarenreserven wieder aufzufüllen – nur um den dritten Dämpfer des Tages zu kassieren, als ich realisiere, dass wir ja Pfingstsonntag haben und alle Geschäfte geschlossen sind.

Der Tag versprach, prickelnd & pikant zu werden! Oder einfach nur erbärmlich?!?!

Soviel vorweg: Er zog sich etwas, doch auf der Zielgerade wurde er durchaus schlüpfrig und nicht weniger einsichtig!

Doch nun zum Tagesablauf:

Mario und Stefan begrüßen uns und werden uns bis 15:00 Uhr alles Mögliche über das Tageslehrertum und den damit verbunden Aufgaben erläutern.

Wir erfahren die Wichtigkeit des allgegenwärtigen gelben Ordners, der orangenen Liste und, wie ein Sprungtag aus Sicht des Tageslehrers beginnt.

Die Schülergurtzeuge wollen präpariert werden, der Windcheck muss erfolgen, das Lande-T will positioniert werden.

Mario verweist mit Gewissenhaftigkeit darauf, wie wichtig ist, Öffnungsautomaten morgens vor dem Sprungbetrieb aus – und erneut wieder einzuschalten!!!

Schirme wollen zugewiesen, Sprungaufträge verteilt werden.

Der wohl durchdachte Ablauf und die damit verbundene Verantwortung scheint sehr komplex zu sein und muss reibungslos funktionieren. Ich bin fasziniert!

Wir sehen Schülerakten ein und prüfen sie auf ihren Gesamteindruck, lernen, worauf es zu achten gilt, wann ein Schüler seinen letzten Sprung gemacht hat und wie bindend die Statustabellen sind.

Wir erfahren eine Wind- und Funkeinweisung, nachdem unsere Gruppe bereits zuvor in zwei 5er-Gruppen gesplittet wurde.

Das Wetter ist uns ist uns heute auch nicht so wirklich zuträglich, es windet, es ist kalt und der ein oder andere Regentropfen fällt ohnehin...

Das Funkspiel fetzt derbe!

Schmiddl ist voll in seinem Element und sein Grinsen nach dem imaginären exit auf der Wiese wäre auch zu sehen gewesen, wenn er sich wirklich in 1500m aus der D-Fixx gekeult hätte;-)

Am Boden sieht er allerdings eher aus wie ein verlorener Teletubby und steht uns in nichts nach, wie sich gleich herausstellen sollte.

In diesem Kontext sei allerdings zu erwähnen, dass mir nicht erst bei der Funkeinweisung auffällt, dass unsere Gruppe um Mario herum derbe fresh performt.

Aus dem Augenwinkel erkenne ich zufrieden, wie Stefan an seiner Crew verzweifelt, während unser Franky engelsgleich über die Wiese aus dem Windsektor fliegt, hin und her läuft, und ich mich frage, was der Typ sich eingeschmissen hat?!?!

Kurze Zeit später „landet“ er zufrieden vor unseren Augen und erklärt sichtlich zufrieden und außer Atem, dass er seinen Anflug klasse fand...

Unser Schweizer fliegt so wirr umher wie er beim Reden klingt und ich bin mit zwei zeitgleich landenden Schülern leicht überfordert, weil ich nicht weiss, wem ich per Funk mehr Aufmerksamkeit schenken soll...

Erst jetzt kapiere ich, dass Mario den „Schülern“ Anweisungen gegeben hat, so zu tun, als hätten sie Funksprüche nicht verstanden. Ein anderer Grund könnte ja auch eine defekte Funkte sein!

Schmiddl ergänzt die Übung durch sehr gute und pragmatische Hinweise, in dem er uns ermutigt, Schüler durchaus dazu zu ermutigen, den Plan zu fliegen, sofern wir erkennen, dass der Schüler auf Kurs ist.

Das Motto muss lauten: Ansprache immer doppelt, aber kurz und prägnant; und nur, wenn nötig – ansonsten die Ansage „do your thing“

Im Anschluss dürfen sich Silvana, Flo, Marian & Possi in die blau-orangenen Schüler-Pellen zwängen und werden mit Schülerrigs ausstaffiert.

An der D-FIXX erhalten wir eine Einweisung in eine korrekte Einstiegs- und Absetzreinfolge.

Danach geht es ins Packzelt zwecks Gurtzeugcheck!<

Erneut erweist es sich als wahr, dass Frauen ihr Schicksale leichter ertragen als Männer, denn während Sivlvana, Flo & co ihre Last einfach unkommentiert (er)ragen, bricht Possi fast in sich zusammen ob der Last, über die der Titan Atlas nur müde gelächelt hätte...

Pluspunkt für Possi – endlich macht der bis dahin getätigte Fehlkauf der orange-blauen „Handballschlappen“ definitiv Sinn...

Possi, it’s all going down in style und hier trifft das wirklich zu J

 

Es folgt der Gurtzeugcheck, bei dem wir lernen, dass die Hände immer am Schüler bzw Gurtzeug bleiben, während wir es checken. NO HANDS OFF!!!

Wir lernen immer wieder, dass wir auf Materialschonung achten sollen, Kappen aufgenommen werden müssen etc und unbedingt das Schülersprungbuch penibel geführt werden muss!!!

Wir kommen zur Umstellung von ripcord auf throw out und werden auf die elementaren Unterschiede hingewiesen!

Quintessenz: NICHT MEHR FESTHALTEN – WEGWERFEN!!!!!

Danach erfolgt die Platzeinweisung für Lizenzspringer unter Anleitung von Mario. Die Besonderheiten des Platzes werden erläutert.

Im Anschluß klären uns Schmiddl und Axel über Ziel- und Außenlandebefähigungen auf und ich lerne schon wieder was neues: Drogen und Alkohol haben auf Demosprüngen nichts zu suchen!!!

Dann Begehungen der Außenlandeflächen an der Burg, dem Sportplatz und den Äckern beim Lütt Hus.

Der Sprung fand statt und war total herrlich, keiner kam dreckich nache Kneipe hin, alle fein. Bingo!

Ab jetzt wird es etwas komisch und ich möchte anmerken, dass die Akkuleistung meines alten Rechners nachzulassen scheint... scusi dafür.

Anyhow, wir haben da so zwei Typen im Kurs, die aussehen wie einer.

Die springen grundsätzlich nackt und lassen sich dabei gerne melken und dann gibt’s noch Sevi, der sehr jung, aber nicht weniger wissensbegierig ist.

Er freut sich auf jeden fall auf einen gemeinsamen Nackthybrid mit den beiden...

 

 

Gute Nacht!

 

Morgens, halb sieben in Neustadt-Glewe. Da ist die Welt noch in Ordnung.

Ganz in Ordnung, nein, die ersten Nebenwirkungen des Lehrganges zeigen sich. Ich wachte auf und dachte mir „Höhenkontrolle“! „Stop, alles in Ordnung, Du bist hier auf Meeresniveau. Aber Moment mal…..ich spaziere zum Clubhaus, die Dusche wird mir sicher helfen, meine Praxisübung ein wenig zu verdrängen, die ich nachher im Grundkurs halten werde, … oder ich werde sie noch einmal durchgehen. Noch an der Tür begegnen mir aus unserer wöchentlichen Frühstücksrunde Stefan und Emeise und wir starten mit einem „Moin, jetzt kommen sie aus allen Ecken.“ in den Tag.

Nach dem sehr ruhigen Frühstück – ob die anderen auch über „Höhenkontrolle“ nachgedacht haben? – gibt es das Tagesbriefing von Habicht. Grundkurs, Packkurs, Aufgaben überarbeiten und üben, üben, üben. Klingt nach Arbeit für uns zehn. Der Zeitverzug beginnt.

Anfahrt Neustadt-Glewe

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